Innenausbau Kosten im Überblick 2021 – Wie hoch sind die Preise für einen Innenausbau?

Die Innenausbau Kosten pro qm variieren stark, je nachdem, was gemacht werden muss.

Zu einem vollständigen Innenausbau gehören verschiedene Handwerkstätigkeiten.

Grob zusammengefasst kann man hier für einen Innenausbau in normaler Grundaustattung mit ca. 350 – 500 € pro m² kalkulieren.

Ab ca. 800 € pro m² sollten auch höchste Ansprüche bedient werden. 

Die angegebenen Kosten sind als Richtwerte inkl. MwSt zu verstehen und können selbstverständlich abweichen.
Zu einem vollständigen Innenausbau gehören viele verschiedene Handwerkstätigkeiten wie z.B. BodenlegerElektrikerEstrichlegerKlempnerFliesenleger und Maler.

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Region und Qualifikation des Handwerkers haben Einfluss auf die Innenausbau Kosten

Die Innenausbau Kosten pro m2 können sehr unterschiedlich ausfallen und hängen u.a. von der Qualifikation und der Region des Handwerkers ab.

Die Kosten für einen Innenausbau können hierbei nach Qualifikation und Region variieren. Ein Meisterbetrieb ist in der Regel teurer als z.B. ein Handwerker ohne Meistertitel. In der Stadt bzw. Stadtnähe sind die Kosten in der Regel höher, als auf dem Land. Je nach Distanz, ist es auch möglich, dass bei weiten Anfahrtswegen eine Fahrtkosten- bzw. Kilometerpauschale erhoben wird.

Sind Innenausbau Kosten steuerlich absetzbar?

Wenn bei Ihnen Kosten für Handwerkerarbeiten anfallen können Sie in den meisten Fällen in Ihrer Steuererklärung 20 Prozent der angefallenen Kosten geltend machen [vgl. § 35a Abs. 3 EstG (Einkommensteuergesetz)]. Dies gilt jedoch nur für die Arbeitskosten (z.B. Arbeitslohn und Fahrtkosten), nicht die Materialkosten. Der Höchstbetrag, der steuerlich geltend gemacht werden kann, liegt bei 6000 Euro. Da Sie 20% der Summe als Steuerbonus zurück bekommen können, liegt die Steuerersparnis bei maximal 1200 Euro. Diese Maximalsumme gilt auch für Eheleute./h4>

Um die Innenausbau Kosten absetzen zu können, gelten folgende Vorraussetzungen:

  • Bei den durchgeführten Arbeiten muss es sich um Modernisierungs-, Renovierungs- und Erhaltungsmaßnamen handeln.

  • Rechnungssumme überweisen. Um die Innenausbau Kosten steuerlich geltend machen zu können, ist es notwendig, dass die Rechnungssumme von Ihnen überwiesen und nicht bar gezahlt wurde. Barzahlungen mit und ohne Quittung werden vom Finanzamt nicht anerkannt. Dies ist selbst dann noch der Fall, wenn Ihr Handwerker den Erhalt der Rechnungssumme bestätigt.

  • Kein Steuerbonus bei Fördergeldern – Sollten Sie ein öffentlich gefördertes Darlehen oder steuerfreie Zuschüsse bekommen, erhalten Sie diesen Steuerbonus nicht.

  • Wichtig ist zudem, dass Sie die Innenarbeiten als Privatperson in Auftrag gegeben haben und dass diese Arbeiten in Ihrer selbst genutzten Wohnung, Ihrem eigenen Haus oder auf dem dazu gehörigen Grundstück durchgeführt werden.

Das nachfolgende Video erklärt noch einmal in Kürze alles zum Thema Handwerker- bzw. Innenausbau Kosten absetzen: