Was darf Fliesen verlegen kosten? – Aktuelle Fliesenleger Preise 2019

Die Fliesenleger Kosten berechnen sich in der Regel pro Quadratmeter. Die durchschnittlichen Fliesenleger Preise in Deutschland liegen bei ca. 30 – 50 € pro qm. In Österreich im Schnitt bei ca. 35 – 55 € und in der Schweiz bei etwa 45 – 65 CHF.

Die Kosten für Spachteln und Grundieren sind meist im qm-Preis inbegriffen. Sollte dies nicht der Fall sein, sollten die Kosten hierfür nicht 5 € pro qm überschreiten. Für Fugen aus Acryl oder Silikon sollte man ca. 1 – 2 € pro Meter einplanen. Das Verlegen von Sockel-, Schwellen- und Kantenleisten kostet etwa 4 – 6 € pro Meter.

Für den Zuschnitt der Fliesen sind noch einmal ca. 5 – 10 € pro qm einzukalkulieren, je nach Fliesenqualität und Härtegrad. Hinzu kommen noch die Kosten für die Fliesen. Die Preise gehen hier seit weit auseinander und liegen im Schnitt bei 10 – 70 € pro qm. Näheres zu den verschiedenen Fliesenarten und Preisen finden Sie weiter unten.

Kostenbeispiel für Wand- und Bodenfliesen verlegen im Bad

Nachfolgend ein Kostenbeispiel für 35 qm Wand- und Bodenfliesen verlegen in einem Badezimmer inklusive einfacher, rutschfester Keramikfliesen:

Die Fliesen verlegen Kosten hängen neben der Qualifikation des Handwerkers auch mit den verwendeten Fliesen zusammen.

Für das Enfernen von Fliesen fallen die durchschnittlichen Fliesenleger Kosten pro Stunde an von 30 – 50 € plus eine Extragebühr für die Schuttentsorgung, die jedoch 1 € pro m² (also bei 10 m² – maximal 10 €) nicht überschreiten sollte.

Sollte eine Säuberung gewünscht sein, fallen hierfür ebenfalls Extrakosten an. Je nach Distanz können auch Kosten für die Anfahrt berechnet werden. Dies gilt es vorher mit dem Fliesenleger abzuklären. Die angegebenen Kosten sind als Richtwerte inkl. MwSt zu verstehen und können selbstverständlich abweichen.

Die Fliesenleger Kosten können je nach Stadt unterschiedlich hoch ausfallen. In Zürich, Wien, München, Köln oder Hamburg sind die qm-Kosten in der Regel höher als in Berlin, Dresden, Leipzig oder in ländlicheren Gebieten. In der Schweiz oder Österreich sind die Fliesenleger Preise für gewöhnlich etwas höher als in Deutschland. Eine Tabelle mit durchschnittlichen Preisen für verschiedene Städte finden Sie weiter unten.

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Was kosten welche Fliesen und worin liegen die Unterschiede?

Einfache Keramikfliesen, wie sie in den meisten Badezimmern, Küchen und Fluren zu finden sind, sind bereits ab 15 € erhältlich. In der gleichen Preiskategorie sind Feinsteinzeugfliesen anzutreffen.

Fliesen höherer Qualität, z.B. Natursteinfliesen oder Glasfliesen, sind ab etwa 30 € erhältlich. Die Preise für komplexe, dekorative Muster und Mosaikfliesen liegen deutlich höher und sind ab ca. 60 € pro m2 erhältlich.

Fliesen werden zudem in 5 sogenannte Abriebklassen unterteilt. Die Abriebklasse gibt Auskunft darüber, wie widerstandsfähig, langlebig und belastbar Fliesen sind.

Fliesen der Abriebklasse 1 werden zum Beispiel ausschließlich für Wandliesen verwendet, während Fliesen der Abriebklasse 5 beispielsweise in öffentlichen Räumen mit hoher Belastung eingesetzt werden. Für einen privaten Haushalt sind Fliesen der Abriebklasse 2 – 3 ausreichend.

Region und Qualifikation des Fliesenlegers hat Einfluss auf die Kosten

Die Fliesenleger Kosten pro m2 können von Stadt zu Stadt sehr unterschiedlich ausfallen.Die Fliesenleger Preise können je nach Qualifikation und Region variieren. Ein Fliesenlegermeister ist in der Regel teurer als z.B. ein Hausmeisterservice, der ebenfalls Bodenarbeiten wie z.B. Fliesen legen anbietet. Hier können die Fliesenleger Kosten pro Stunde auch unter dem Durchschnitt liegen.

Auch regional kann es zu Preisunterschieden kommen. In der Stadt bzw. Stadtnähe ist der Stundensatz in der Regel höher als in ländlichen Gebieten. Die durchschnittlichen Fliesenleger Preise pro qm in Österreich liegen bei etwa 35 – 55 Euro, in der Schweiz bei 45 – 65 Schweizer Franken.

In ländlichen Gebieten Westdeutschlands kann man mit ca. 35 – 50 Euro rechnen, in den ländlichen Gebieten Ostdeutschlands sind teilweise sogar Preise von 25 Euro pro qm möglich.

Alle angegebenen Kosten sind als Richtwerte inkl. MwSt zu verstehen und können selbstverständlich abweichen.
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Fliesenleger Kosten senken – Fliesen selber beziehen

Wer seine Fliesenleger Kosten senken möchte, kann dies tun, indem er seine Fliesen bereits vorher einkauft, z.B. im Baumarkt. Dort kann man sich auch gut bezüglich Qualität und Nutzen beraten lassen. Generell sind größere Fliesen einfacher und schneller zu verlegen als kleinere und somit auch unterm Strich günstiger.

Der Materialpreis für Fliesen beginnt im Baumarkt bereits ab ca. 15 € pro m². Dieser kann aber, je nach Qualität und Material, deutlich höher ausfallen.

Im folgenden Video finden Sie wertvolle Tipps, worauf Sie beim Kauf der Fliesen achten sollten:

Wie lange dauert es bis neu verlegte Fliesen begehbar sind?

Die genaue Zeitspanne bis neu verlegte Fliesen normal belastbar sind, hängt von den verwendeten Materialien und der Raumtemperatur ab. Umso wärmer die Raumtemperatur, desto schneller binden die Fliesen und sind belastbar.

Innerhalb einer Wohnung sollten die Fliesen nach etwa einem Tag begehbar sein. Bei einem offenem Rohbau kann es 2 – 3 Tage dauern. Voll belastbar ist der Fliesenboden hingegen erst nach 3 – 5 Tagen.

Fliesen nur in Bad und Küche? Tipp für den Außenbereich

Die genauen Fliesenleger Kosten pro Stunde hängen u.a. vom gewählten Material ab. Egal ob in Bad, Küche oder im Außenbereich.Fliesen lassen sich nicht nur gut im Bad oder in der Küche verlegen, sondern auch im Außenbereich z.B. auf der Terrasse.

Damit es nicht zu Schäden durch Nässe oder Frost kommt, ist die Wahl der richtigen Fliese entscheidend.

Für den Außenbereich eignen sich besonders teilweise bzw. überwiegend unglasierte Bodenfliesen z.B. aus Naturstein und Schaltplatten. Diese sind sehr resistent und haben keine Probleme mit der Witterung.
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Kann ich die Kosten für einen Fliesenleger steuerlich absetzen?

Wenn bei Ihnen Kosten für Handwerkerarbeiten anfallen können Sie in den meisten Fällen in Ihrer Steuererklärung 20 Prozent der angefallenen Kosten geltend machen [vgl. § 35a Abs. 3 EstG (Einkommensteuergesetz)]. Dies gilt jedoch nur für die Arbeitskosten (z.B. Arbeitslohn und Fahrtkosten), nicht die Materialkosten. Der Höchstbetrag, der steuerlich geltend gemacht werden kann, liegt bei 6000 Euro. Da Sie 20% der Summe als Steuerbonus zurück bekommen können, liegt die Steuerersparnis bei maximal 1200 Euro. Diese Maximalsumme gilt auch für Eheleute.

Um die Kosten absetzen zu können, gelten folgende Vorraussetzungen:

  • Bei den durchgeführten Arbeiten muss es sich um Modernisierungs-, Renovierungs- und Erhaltungsmaßnamen handeln.
  • Rechnungssumme überweisen. Um die Summe steuerlich geltend machen zu können, ist es notwendig, dass die Rechnungssumme von Ihnen überwiesen und nicht bar gezahlt wurde. Barzahlungen mit und ohne Quittung werden vom Finanzamt nicht anerkannt. Dies ist selbst dann noch der Fall, wenn Ihr Fliesenleger den Erhalt der Rechnungssumme bestätigt.
  • Kein Steuerbonus bei Fördergeldern – Sollten Sie ein öffentlich gefördertes Darlehen oder steuerfreie Zuschüsse bekommen, erhalten Sie diesen Steuerbonus nicht.
  • Wichtig ist zudem, dass Sie die Fliesenlegerarbeiten als Privatperson in Auftrag gegeben haben und dass diese Arbeiten in Ihrer selbst genutzten Wohnung, Ihrem eigenen Haus oder auf dem dazu gehörigen Grundstück durchgeführt werden.

Das nachfolgende Video fasst noch einmal in Kürze alles zusammen, was Sie zum Thema Handwerkerkosten absetzen wissen müssen: