Wohnung streichen Kosten – Kostenbeispiel 2019

Sie wünschen sich eine Veränderung in Ihrer Wohnung oder müssen aufgrund von Renovierungsarbeiten oder einem Wohnungswechsel Ihre Wohnung streichen?
 
Worauf Sie achten müssen, wie Sie am besten sparen und mit welchen durchschnittlichen Wohnung streichen Kosten Sie rechnen können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Woraus setzen sich die Wohnung streichen Kosten zusammen?

  • Anfahrtskosten

Da das Streichen einer ganzen Wohnung meist mehrere Tage in Anspruch nimmt, berechnen einige Malerbetriebe die Anfahrtskosten separat. Dies ist besonders dann der Fall, wenn der Maler eine größere Distanz zurücklegen muss und nicht aus unmittelbarer Umgebung kommt.

  • Arbeitskosten

Für das Streichen in einer Wohnung (Decken & Wände) kann im Schnitt mit ca. 5 – 7 Euro pro qm kalkuliert werden.

  • Qualität bzw. Art der Farbe

Wie hoch die Wohnung streichen Preise ausfallen, hängt auch mit der Qualifikation des Malers zusammen. Bei regulären, einfachen Wandfarben mit guter Deckkraft kann im Schnitt mit 2 – 3 Euro pro qm Fläche gerechnet werden. Sollte eine Spezialfarbe in der Wohnung verwendet werden (z.B. für glänzende Oberflächen oder mit Nikotinsperre), steigen die Preise an.

Sollten Türen und Fenster mitlackiert werden müssen, steigen die Preise auf ca. 90 Euro pro Tür und 40 Euro pro Fenster an. Sollten die Sockelleisten mitgestrichen werden sollen, kann mit 4 Euro pro Meter kalkuliert werden. Kostspieliger sind zudem auch farbliche Muster oder spezielle Designs an den Wänden. Hierbei werden die Preise individuell vom Maler berechnet.

Alle auf dieser Website aufgezählten Preise sind lediglich als Richtwerte inkl. MwSt zu verstehen und können natürlich variieren.

Kostenbeispiel - 60 qm Wohnung streichen Kosten

ÜberblickØ-Kosten60 qm Wohnung
Anfahrtskostenpauschal80 €
Arbeitskosten6 € pro qm914 €
Materialkosten2 € pro qm305 €
Gesamtkosten1.299€

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Die Wohnung streichen Kosten berechnen: So wird’s gemacht

Um die zu streichende Fläche zu ermitteln, zählen folgende Faktoren:

  • Die Raumhöhe
  • Die Gesamtlänge der Wände
  • Die Quadratmeterzahl bzw. Deckenfläche

Um nun die Fläche zu ermitteln rechnen Sie Deckenfläche + (Raumhöhe x Wandlänge). Im oben erwähnten Kostenbeispiel mit 60 qm Wohnung streichen liegt die

  • Raumhöhe bei 2,20 Meter
  • Die Gesamtlänge der Wände bei 42 Metern
  • Die Deckenfläche in bei 60 qm

Die Rechnung sieht dann wie folgt aus: 60 + (2,2 x 42) = 152,4 qm.

Insgesamt müssen bei der 60 qm Wohnung im Kostenbeispiel also 152,4 qm gestrichen werden.

Kosten senken mit der richtige Vorbereitung

Wen Sie Ihre Wohnung nicht selber streichen möchten, können Sie trotzdem durch Vorbereitung Kosten sparen, indem Sie dem Maler Arbeit abnehmen und ihm Arbeitszeit ersparen.

  • Die Farbe

Wer bei den Wohnung streichen Kosten sparen möchte, verzichtet auf aufwändige Wandmuster und wählt eine Farbe mit guter Deckkraft.Beauftragen Sie keinen Maler, ohne sich vorher entschieden oder zumindest Gedanken gemacht zu haben, welche Farben und welche Farbart Sie sich für Ihre Wohnung wünschen. Zwar werden oftmals Farbberatungen angeboten, dies verlängert aber die Arbeitszeit.

Verschiedene Farben haben völlig unterschiedliche Wirkungen. In verschiedenen Räumen wie Küche, Bad, Schlaf- oder Wohnzimmer können verschiedene Farben Sinn machen.

Wenn Sie sich für eine Farbe entschieden haben, können Sie zusätzlich Geld sparen, indem Sie die Farbe selber im Baumarkt kaufen. Stimmen Sie dies aber mit Ihrem Maler vorher ab.

  • Wohnung vorbereiten für den Anstrich

Sorgen Sie dafür, dass keine Möbel im Weg stehen, wenn der Maler kommt. Auch können Sie selbstständig alle Lichschalter- und Steckdosenhalterungen abschrauben, damit der Maler sich diesen Schritt ersparen und direkt losstreichen kann.

Sollten die Wände in Ihrer Wohnung Beschädigungen oder kleine Löcher haben, können Sie diese mit Spachtelmasse selber korrigieren.

Wohnung im Winter streichen lassen: So sparen Sie Kosten

Da die meisten Malerbetriebe auch Außenanstriche anbieten, diese lukrativ und gerade im Sommer gefragt sind, kann es während der warmen Jahreszeit schwieriger sein (vor allem kurzfristig) einen Maler für Ihre Wohnung zu finden.

Im Winter lassen sich schnell und günstig Maler finden

Weil es beim Wohnung streichen keine großen Nachteile birgt, kann es sich lohnen, seine Wohnung im Winter streichen zu lassen, dann wenn die Malerbetriebe weniger zu tun haben. Unter Umständen profitieren Sie hierbei nämlich noch von günstigeren Preisen und können sich einen ‚Sommerzuschlag‘ ersparen.
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